Die neue Ducati Monster 796

Das Design gilt unbestritten als Klassiker: Seit ihrem Erscheinen Anfang der 90er Jahre ist die Ducati Monster fest in der Motorradszene und in der Designgeschichte verankert. Ihr langjähriger Erfolg ist allerdings auch in der klugen Modellpflege zu sehen. Stets aktuell modifiziert, blieb die Monster doch stets Monster. Nun hat Ducati die Modellfamilie erneut erweitert.

Wem bisher die Monster 696 zu klein und die Monster 1100 zu groß war, der kann jetzt zur 796 greifen: laut Ducati das Beste aus den zwei anderen Welten. Die 796 komplettiert die Monsterfamilie in der mittleren Hubraumklasse. Bei einem Trockengewicht von lediglich 169kg und 87 PS verspricht Ducati Fahrspaß pur. Die Monster 796 wird serienmäßig mit Bikini-Windschild und hinterer Soziussitzabdeckung in Fahrzeugfarbe ausgeliefert. Die neu geformte Sitzbank sorgt für noch mehr Fahrkomfort, rote Ziernähte setzen Akzente, zudem wurde die Höhe um 10mm verringert. In Kombination mit einem um 20mm erhöhtem Lenker ist nun die Sitzposition wesentlich entspannter geraten als bei den Schwestermodellen. Drei Farben stehen zur Auswahl: Ducati Rot, Arctic White Silk und Diamond Black Silk. Dazu gibt es den traditionellen roten Gitterrohrrahmen und schwarze Felgen. Kosten soll sie ca. 9.500 Euro. Wenn sie auch in der Praxis das hält was die Daten versprechen, dann bringt hier Ducati wohl erneut einen zukünftigen Klassiker auf den Markt. Der Preis stimmt, das Design sowieso. Langweilig wird es mit diesem Motorrad wohl niemanden werden, egal ob man gerade drauf sitzt und fährt oder daneben steht und es einfach nur anschaut.

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Ducati Monster 1100

Obwohl nun schon über fünfzehn Jahre am Markt, ist die Ducati Monster immer noch eines der meistverkauften Motorräder aus dem Hause Ducati. Das verdankt sie nicht nur der klaren Handschrift Miguel Galuzzis, der Anfang der 90er Jahre die Monster entwarf. Ihren großen Erfolg verdankt sie auch der ständig erweiterten Palette von Motoren und Modellen, gelungener Modellpflegemaßnahmen und einer Marketingstrategie, die das Motorrad immer wieder gerade für ein jüngeres Pubikum attraktiv macht. In diese Strategie fügt sich auch Ducatis neuester Streich.
In Bologna zeichnete Ducati-Chef Gabriele del Torchio nun drei Design-Entwürfe für die Monster-Baureihe aus. Drei Studenten ist es nun möglich, mit einem Stipendium ein wenig unbeschwerter ihr Studium anzugehen. Der Wettbewerb, aus dem die drei als Gewinner hervorgingen, fügt sich ein in Ducatis Kampagne “Monster-Art”. Schon im letzten Jahr bot Ducati, begleitet von einem schrillen Internetauftritt, austauschbare Farb-Kits zur Individualisierung der Monster an. Eine Tankabdeckung rechts und links, ein vorderer Kotflügel, eine Cockpitverkleidung und eine Soziusabdeckung in zahlreichen Farben waren der erste Schritt beim anvisierten Treffen von Kunst und Bike. Wem seine Monster also zu farblos daherkam, konnte für ca. 500 Euro seiner Maschine ein neues Outfit verpassen. Es folgte ein Wettbewerb, bei dem dazu aufgerufen wurde, Entwürfe für die fünf Verkleidungsteile einzureichen. Das öffentliche Voting endete im November 2009, die Gewinner wurden auf einer Internetseite vorgestellt. Es lohnt sich, dort mal reinzuschauen. Wird allenthalben über den fehlenden Nachwuchs bei den Freizeit-Motorradfahrern geklagt, zeigt Ducati mit der Kampagne und der Internetseite, dass es durchaus möglich ist, junge Leute für das Thema Motorrad zu begeistern.
Internetseite Monster-Art
Internetseite Monster-Art-Contest

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