die neue Ducati Diavel

Ducati ist es in den letzten Jahren gelungen, den Reiz der Exklusivität einer italienischen Motorrad-Kultmarke zu wahren und dennoch die Absatzzahlen in die Höhe zu schrauben. Nicht zuletzt ist das auf eine Modellpolitik zurückzuführen, die das Bewährte gekonnt weiterentwickelt, siehe die Monster-Reihe, oder Innovatives anbietet, siehe die neue Multistrada. Mit der Diavel öffnet Ducati nun ein neues Kapitel.

Die Diavel – laut Ducati im bologneser Dialekt das Wort für Teufel-  jetzt erstmalig auf der EICMA in Mailand vorgestellt, wird wohl die Ducati-Gemeinde spalten. Ist das noch eine Ducati? Was hat die Designer hier getrieben, ein Motorrad zu entwickeln, dass im Aussehen irgendwo zwischen Yamaha Vmax, Harley V-Rod und Bimota Mantra liegt? Sicherlich hat hier die Marketing-Abteilung kräftig mitgemischt. Die Diavel wirkt, als möchte Ducati sich hier in den Markt der Power-Cruiser katapultieren. Auch wenn eingefleischte Ducati-Fahrer wohl kaum etwas mit diesem Motorrad anfangen können, hat Ducati gute Chancen das Ziel zu erreichen, denn die Diavel bietet dazu Einiges.

Ducati Diavel

162 PS aus 1200 ccm und ein sattes Drehmoment von 127 Nm, dazu eine Traktionskontrolle, ABS, drei Fahrprogramme und das Alles bei einem Gewicht von 207 Kilo. Damit das auch alles auf die Straße gelangt, hat Ducati von Pirelli einen fetten 240er Hinterreifen entwickeln lassen, der mit dem mächtigen Auspuff und den in die Sitzbank integrierten Rückleuchten dem Bike auch von hinten den nötigen Macho-Auftritt garantiert. Und dennoch, nicht weniger als eine Neudefinition des Motorradbaus verspricht Ducati mit der Diavel: In der Optik bullig und stark sei sie dennoch leicht und agil. Der Teufel steckt also auch hier im Detail. Viel Glück Ducati!

Bildrechte bei: Ducati

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