URS Renngespann von 1968

Kaum ist die Sonderausstellung zur Geschichte von Moto Guzzi geschlossen, da präsentiert das Auto und Technik Museum in Sinshein bereits das nächste Bonbon. In einer ab dem 22. Oktober laufenden Sonderaustellung sind Renngespanne der 1960er bis 1990er Jahre zu sehen, mit denen WM-Titel erfahren wurden.

Nach den Kriegsjahren entwickelten sich ab 1946 langsam wieder die erste Aktivitäten mit Renngespannen. 1949 startete der internationale Motorrad-Verband FIM die erste Weltmeisterschaft. Über Jahrzehnte dominierten deutsche Fahrer. Bis 1976 gingen 21 von 28 Weltmeistertiteln nach Deutschland. Davon wurden 17 mit BMW-Gespannen errungen. Einge dieser legendären Rennmaschinen können nun im Museum Sinsheim bewundert werden.

Ein Teil der Ausstellung ist speziell dem genialen Rennfahrer, Tuner und Konstrukteur Helmut Fath gewidmet. Eine Sammlung seiner Pokale, Siegerurkunden und vieles andere mehr, sowie als Besonderheit die von ihm konstruierten URS 500 und ARO 500 Motoren, können im Original besichtigt werden. Faths Karriere als Gespann-Rennfahrer begann in den frühen 1950er Jahren. In den Jahren 1960 und 1968 wurde er mit selbst konstruierten Rennmaschinen Weltmeister. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere als Rennfahrer widmete er sich ganz seiner Passion als Tuner und Konstrukteur. Berühmte Fahrer, die mit von Helmut Fath getunten Motoren Titel errangen, waren u.a. Phil Read, Siegfried Schauzu und Martin Wimmer.

Die Ausstellung läuft vom 22.Oktober 2010 bis zum 31. März 2011 und ist täglich von 9.00 bis 18.00 geöffnet.
Mehr Infos gibt es auf der Internetseite des Museums Sinsheim: www.technik-museum.de

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