Berliner Behörden lieben es anscheinend sich mit Veranstaltern großer Events anzulegen. Erinnert sich noch jemand an die Love-Parade? Richtig, auch wenn man es nicht mochte, bei den Geschäftsleuten der Stadt klingelten die Kassen und Berlin erhielt ein weltweit transportiertes Image als aufgeschlossene, junge Stadt. Jetzt sind die Harley Days dran.

Hierzu die Stellungnahme der Veranstalter:

“Nachdem die Harley Days im Sommer 2009 in der Hauptstadt mit großem Erfolg einschlugen, waren die Organisatoren entschlossen das beliebte Event 2010 zu wiederholen. Allem Enthusiasmus und Vorfreude zum Trotz muss das Event nun doch abgesagt werden. Die Steine, die den Veranstaltern von Behörden in den Weg gelegt wurden, waren einfach zu zahlreich und Rahmenbedingungen bezüglich der Veranstaltungsfläche sowie sonstige Auflagen zu kompliziert.

Mit großem Bedauern, aber wilder Entschlossenheit, die Bikes 2011 auch in der Metropole wieder blitzen zu lassen, bedanken sich die Veranstalter und Harley-Davidson bei allen, die sich für die Harley Days in Berlin eingesetzt haben.” (im Original nachzulesen unter: http://www.berlinharleydays.de)

Scheinbar hat sich bei den Berliner Behörden noch nicht herumgesprochen, dass nicht jeder Harleyfahrer ein potentieller Straftäter ist. Aber, wir drücken die Daumen fürs nächste Jahr, es soll ja auch in Behörden Menschen geben, die lernfähig sind.

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